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Schlachtrösser[]

Es gibt fünf verschiedene Pferde für den Kampf, jede Pferdeklasse hat besondere Eigenschaften und seine Vor- und Nachteile.

Die Klassen des Pferde kann anhand der Farben unterschieden werden. Je widerstandsfähiger ein Pferd ist, desto langsamer wird es. Die Geschwindigkeit wirkt sich ebenfalls auf die Wendigkeit aus, je schneller man reitet, desto größer wird der Wendekreis. Daher ist die Wahl der richtigen Pferdeklasse für das Vorhaben sehr wichtig. Die maximale Geschwindigkeit eines Pferdes hängt von der Qualität des Pferdes und der Fertigkeitsstufe des Reiters ab.

Schlachtrösser werden mit der Fertigkeit Schlachtrosstraining an einem Reitplatz hergestellt/ausgebildet.

Pferde
Name Farbe Lebenspunkte Ausdauer max.
Geschwindigkeit
Schadensresistenz Vorteile Nachteile
Schlachtross Braun 200 150 24 Schnitt-: 60%
Stich-: 25%
Hack-: 50%
Stumpfer-: 50%
Belagerungs-: 40%
- schnell - wenig Resistenz,
- wenig Ausdauer
Robustes
Schlachtross
weiß 200 200 22,8 Schnitt-: 70%
Stich-: 60%
Hack-: 70%
Stumpfer-: 80%
Belagerungs-: 50%
- gutes Mittelmaß - nur Mittelmaß
Schweres
Schlachtross
Schwarz mit Rüstung 200 200 19,2 Schnitt-: 80%
Stich-: 80%
Hack-: 80%
Stumpfer-: 80%
Belagerungs-: 75%
- hohe Resistenzen
- nahezu unaufhaltsam
- langsam
- Aufwendig in Herstellung
Energisches
Schlachtross
Weiß mit dunkler Mähne 200 160 30 Schnitt-: 0%
Stich-: 0%
Hack-: 0%
Stumpfer-: 0%
Belagerungs-: 0%
- sehr schnell - sehr wenig Resistenz
- wenig Ausdauer
Edles Schlachtross Schwarz mit schicker Rüstung 200 200 19,2 Schnitt-: 90%
Stich-: 90%
Hack-: 90%
Stumpfer-: 90%
Belagerungs-: 90%
- sehr hohe Resistenzen
- nahezu unaufhaltsam
- langsam
- sehr Aufwendig in Herstellung

Schlachtross[]

Warhorse ingame.png
Das Schlachtross ist ein sehr schnelles Pferd, seine Geschwindigkeit wird nur vom energischen Schlachtross übertroffen. Die hohe Geschwindigkeit bringt allerdings einbußen bei anderen Werten so hat das Schlachtross weniger Resistenzen gegen Angriffe als robuste und schwere, ebenso hat es weniger Lebenspunkte.

Robustes Schlachtross[]

Hardy warhorse ingame.png
Das robuste Schlachtross ist langsamer als das normale Schlachtross, aber immer noch wendiger und schneller als das schwere. Es kann mit eine Gardisten-Waffe aufgehalten werden. Hierbei ist es nicht relevant ob es ein Torso- oder Kopftreffer ist.

Dieses Pferd bietet eine gutes Mittelmaß zwischen Geschwindigkeit, Herstellungsaufwand und Resistenz. Aus diesem Grund wird es von den meisten Reitern in LIF verwendet.

Schweres Schlachtross[]

Heavy warhorse ingame.png
Das schwere Schlachtross ist das langsamste unter den Schlachtrössern, ebenso ist es das Pferd mit dem größten Wendekreis. Dafür besitzt es sehr hohe Resistenzen und ist nur schwer aufzuhalten. Sobald es für mehr als 5 Sekunden in vollem Galopp reitet, wird ein Kopftreffer mit einer Gardistenwaffe, eine Pikenwand oder ein Spanischer Reiter benötigt.

Dieses Pferd ist eine hervorragende Wahl um durch feindliche Infanterie zu preschen. Durch seine schwere Rüstung und die Unaufhaltsamkeit in vollem Galopp kann es nur schwer von der gegnerischen Infanterie angehalten werden. Wegen seiner geringe Geschwindigkeit ist es dagegen nahezu unmöglich andere berittene Einheiten zu jagen.

Diese Pferde werden zumeist in instanzierten Schlachten (IB) eingesetzt, da die Pferde selbst einen hohen Herstellungsaufwand der Rüstung bedeuten.

Energisches Schlachtross[]

Spirited warhorse ingame.png
Das energische Schlachtross hat hat die höchste Geschwindigkeit, allerdings weniger Ausdauer als die meisten Pferde. Der Wiederstand gegen angriffe ist ebenfalls geringer. Um dieses Pferd aufzuhalten benötigt es lediglich einen Treffer mit einer Gardistenwaffe am Pferd.

Dieses Pferd ist eine hervorragende Wahl zur jagt anderer berittener Einheiten. Es eignet sich eher schlecht, um damit durch die gegnerische Infanterie zu fegen.

Edles Schlachtross[]

Royal warhorse ingame.png

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Beschreibung für edles Schlachtross einfügen

Berittener Nahkampf[]

Die einfachste Art des Nahkampfs gegen Infanterie ist es diese einfach umzureiten. Dadurch wird (Schadensart einfügen) verursacht. Am besten eignet sich dazu folgende Pferdeklasse: (Pferde einfügen) Ein Schild auf dem Rücken verhindert großen Schaden durch Treffer feindlicher Reiter. Dieses sollte dabei nicht zu schwer sein, denn das Gewicht des Charakters und seiner Ausrüstung wirkt sich negativ auf den Ausdauerverbrauch des Pferdes aus.

Kampf mit dem Schwert[]

Mit dem Schwert auf einem Pferd kämpft man vorwiegend gegen Infanterie, denn andere Reiter sind i.d.R. für den Schlag zu schnell. Es können alle Einhänder und Anderthalbhänder geführt werden. Am besten eignen sich jedoch die Kavalleriewaffen: Bastardschwert, Großer Malchus und Ritterschwert. Diese haben eine größere Reichweite, das ist von Vorteil, wenn man von einem Pferd schlägt, weil man nicht so nah mit seinem Pferd an einen Gegner heran reiten muss. Die drei Kavalleriewaffen verursachen unterschiedlich viel Stichschaden und Schnittschaden, wobei bei allen mehr Schnittschaden verursacht wird.

Das Schwert kommt meist erst dann zum Einsatz, wenn Gegner das Pferd gestoppt haben, um ein Weiterreiten zu ermöglichen. Wenn man ein Schwert ausgerüstet hat, kann man ebenfalls ein Schild in die linke Hand nehmen - allerdings nicht, wenn es sich bei dem Schwert um eine o.g. Kavalleriewaffe handelt. Sowohl Schwert, als auch Schild kann zum Blocken verwendet werden.

Zum führen von Kavalleriewaffen bedarf es der Fertigkeiten Kavallerist bzw. Ritter.

Am besten eignet sich zum Schwertkampf folgende Pferdeklasse: (Pferde einfügen)

Tjosten[]

Tjosten beschreibt den ritterlichen Kampf zu Pferd der in einem Turnier ausgetragen wird. Im historischen Vorbild reiten hierbei zwei Kontrahenten aufeinander zu und jeweils rechts am Gegner vorbei. Das Ziel ist es den Gegner zu treffen und ihn vom Pferd zu stoßen.

Im Spiel wurden die Tjostlanzen eingefügt, um vorrangig gegen andere Reiter oder Infanterie zu kämpfen.

  • Es gibt die Tjostlanze. Diese hat keine Spitze und verursacht stumpfen Schaden.
  • Daneben gibt es die verzierte Tjostlanze. Sie hat eine Spitze und verursacht Stichschaden und einen geringen Anteil stumpfen Schaden (nach dem Statutum Armorum, das 1292 in England erlassen wurde, ist sie im ritterlichen Kampf nicht zugelassen).
  • Außerdem kann man die Lanze verwenden. Sie verursacht Stichschaden und einen geringen Anteil stumpfen Schaden.

Zum führen einer Lanze bedarf es der Fertigkeit des Lanzenreiters.

Um eine Lanze zu benutzen, muss man zunächst das Pferd in Bewegung bringen, dann richtet man die Lanze mit Linksklick aus und visiert einen Gegner an. Die Lanze bleibt für einen Weile (abhänig von der Fertigkeiststufe) in dieser Position und trifft im besten Fall den Gegner. Dieser erleidet dadurch sehr viele Schadenspunkte (Schadensart abhängig von der verwendeten Lanze).

Am besten eignet sich zum Tjosten folgende Pferdeklasse: (Pferde einfügen)

Unterstützung[]

Durch das Tragen von Kettenrüstungen erhält man folgende Effekte: (Effekte einfügen). Diese werden stärker, je besser die Qualität der Rüstung ist und je höher die Rüstungsstufe ist. Eine Edle Kettenrüstung verleiht immer den größten Effekt.

Durch das Tragen von (Schild einfügen) erhält man folgende Effekte: (Effekte einfügen). Diese werden stärker, je besser die Qualität des Schildes ist.

Beide Buffs sind eine gute Unterstützung beim Kampf zu Pferd.

Berittener Fernkampf[]

In Life is Feudal gibt es keinen berittenen Fernkampf. Sobald man auf einem Pferd sitzt, kann man keine Fernkampfwaffen ausrüsten. Seitens der Entwickler wurde auch eine Implementierung einer solchen Möglichkeit kategorisch ausgeschlossen.

Historischer Kontext[]

Die Kavallerie war neben der Infanterie die wichtigste, bisweilen sogar stärkste militärische Truppengattung während der Antike, des Mittelalters und der Renaissance. Während der Kreuzzüge spielte sie eine wichtige Rolle. In der militärischen Taktik waren berittene Einheiten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein wichtiger Faktor.

Mit ihren Vorzügen – Mobilität, Schnelligkeit und Durchschlagskraft – stellte die Reiterei eine Erweiterung taktischer Möglichkeiten dar. Wahrscheinlich entstanden die ersten Pferderüstungen im antiken Zentralasien. Die an die eurasischen, von Reiternomaden bevölkerten Steppen angrenzenden Hochkulturen mussten sich durch den Aufbau eigener Reiterheere an Waffentechnik und Kriegstaktik der Nomadenvölker angleichen.

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